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Atmosfair ist eine Non-Profit-Organisation aus Berlin, die 2004 aus einem Forschungsprojekt des deutschen Umweltministeriums hervorging. Sie hat das Ziel unvermeidbare CO₂-Emissionen zu kompensieren. Die Organisation arbeitet mit Fluggesellschaften und weiteren touristischen Unternehmen zusammen, um verschiedene CO₂-Ausgleichsprojekte in Form von Umwelt und sozialen Projekten weltweit miteinander zu verbinden.

Bei jeder Reise, insbesondere bei Flugreisen, entstehen CO₂-Emissionen, welche unweigerlich zum Klimawandel beitragen. Ziel sollte es stets sein CO₂-Emissionen, so gut wie möglich, zu vermeiden. Jedoch fehlt es zurzeit, insbesondere in der Luftfahrtbranche, an technologischen Möglichkeiten, diese nicht zu produzieren, sodass Kompensation die zurzeit beste Option darstellt.

Wie werden die Emissionen bei einer Kompensation mit Atmosfair berechnet?

Atmosfair bietet einen kostenlosen Online-Rechner an, mit dem man die CO₂-Emissionen eines Fluges durch Eingabe von Abflug- und Zielort berechnen kann. Die Emissionsberechnung spiegelt dabei den erwarteten Verbrauch des Flugs wider. Dies bedeutet, dass wenn ein Flug aufgrund unvorhersehbarer Umstände beispielsweise länger in der Luft bleibt, dies nicht in der Berechnung berücksichtigt wird. Da auch Sitzplatzklasse und Flugzeugtyp Einfluss auf den Ausstoß haben, werden diese Faktoren ebenfalls berücksichtigt. Darüber hinaus werden beim Flug, bzw. bei der Verbrennung von Kerosin weitere schädliche Substanzen, wie Stickoxide, Methan, Lachgas und Wasserdampf freigesetzt, welche ebenfalls in der Emissionsberechnung berücksichtigt sowie mit einbezogen werden. Daten zu Flugzeugtypen, Sitzklasse und Flugrouten und die damit verbundenen Umweltauswirkungen basieren auf dem aktuellen wissenschaftlichen Stand und sind vom Umweltbundesamt in Berlin geprüft.

Anschließend erhält man einen Kompensationsbeitrag, der notwendig ist, um die negativen Auswirkungen des Fluges auf das Klima wieder auszugleichen. 10 % des Kompensationsbeitrages fließen in die Organisation, während 90 % direkt bei den verschiedenen Projekten landen. Doch in welche Projekte fließen diese Gelder?

Projekte, die bei der Kompensation mit Atmosfair unterstützt werden

Die Projekte, die Atmosfair mit den Kompensationsbeiträgen finanziert, haben einen positiven Nebeneffekt auf Gesellschaft und Umwelt, indem sie bspw. die nachhaltige Entwicklung in den Zielregionen mithilfe neuer Technologien fördern. Eines der ersten von Atmosfair finanzierten Projekte war die Ersetzung von Holzhöfen durch Biogashöfe, die nicht nur die Abholzung und CO₂ reduzieren, sondern auch die Biodiversität bewahren. Außerdem wurde durch das Projekt die menschliche Gesundheit erhalten, da beim Kochen mit den neuen Öfen keine giftige Rauchentwicklung mehr entsteht. Inzwischen gibt es weitere Projekte, z.B. die Stromproduktion durch Solarenergie oder Wasserkraft u.v.m.

Da mit den Projekten nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch immer ein sozialer Mehrwert geleistet wird, sind diese zudem mit dem Gold Standard ausgezeichnet, dem strengsten Zertifikat für Klimaschutzprojekte. Zudem unterliegen die Projekte, die von Atmosfair unterstützt werden, dem Kriterium, dass sie ohne die Zertifikatserlöse nicht hätten umgesetzt werden können, wodurch keine Doppelzählung der geminderten Emissionen stattfindet.

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